Bernhard Heinzlmaier im Interview in der neuen WOMAN

heinzlmaier_cover_front_2300x1500px„90 Prozent der Kinder sind Hosenscheißer“

Der Soziologe Bernhard Heinzlmaier hat der österreichischen Zeitschrift WOMAN ein Interview gegeben das morgen (16.1.) im Handel erscheint.

Bernhard Heinzlmaier ist seit über zwei Jahrzehnten in der Jugendforschung tätig. Er ist Mitbegründer des Instituts für Jugendkulturforschung und seit 2003 ehrenamtlicher Vorsitzender. Hauptberuflich leitet er das Marktforschungsunternehmen tfactory in Hamburg.

Sein Buch „Performer, Styler, Egoisten“ erschien im Verlag der Jugendkulturen im Sommer 2013 und ist in unserem Shop zu erwerben.

Zum Inhalt:

Der Neoliberalismus ist ein Gas (Deleuze). Einem Gas kann man kaum Grenzen setzen. Aus der Ökonomie kommend strömt es ungehindert in alle Diskurse und Lebenswelten ein. Ökonomische Imperative greifen auf alle Sphären der Gesellschaft über auf Schule, Familie, Gesundheitswesen, Kultur, Bildung usw. Die Gesellschaft ist zum Anhängsel des Marktes geworden.
Wir treffen heute auf ein Phänomen, das in den Sozialwissenschaften als Werteverschiebung vom Postmaterialismus zum Neomaterialismus bezeichnet wird. Der Neomaterialismus steht für eine Grundhaltung, die postmaterielle Werte der 68er Generation wie Solidarität, Toleranz, idealistische Selbstverwirklichung und die Kritik an gesellschaftlicher Ungerechtigkeit und Unterdrückung durch ein neomaterialistisches Wertesetting ersetzt, in dem die beherrschenden Werte Sicherheit, Konsum, sozialer Aufstieg, Nutzenorientierung und Affirmation der gesellschaftlichen Verhältnisse sind. Berechtigt ist nur, was sich vor dem Richterstuhl der ökonomischen Imperative bewähren kann. Was sich nicht verwerten lässt, wird exkludiert, auch wenn es sich dabei um Menschen handelt.
In verschulten und autoritär reglementierten Universitäten, in denen Bildung durch die unkritische Akkumulation von Fachwissen und dessen Abprüfung im geistlosen Multiple-Choice-Verfahren verdrängt wird, werden die Jugendlichen systematisch für die Verwendung im Markt hergerichtet. Kritische Reflexionen sind nicht mehr gefragt. Bildung als Erziehung zur Freiheit, als Persönlichkeitsbildung, als Förderung von kreativen und ästhetischen Fähigkeiten, Bildung der Gesinnung und des Charakters (Humboldt) alles längst verabschiedet und auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen. Am Ende verlässt schön verpacktes Humankapital die bildungsökonomisch hocheffizienten Ausbildungsfabriken.
Doch die gut ausgebildeten Ungebildeten sind ängstliche Kreaturen. Mit begrenztem Horizont und engem Herz geht diese neue Elite durch die Welt, die Angst im Nacken, von anderen, ebenso coolen Charakteren wie sie selbst aus dem Feld geschlagen zu werden.

 

HIRNKOST – Letzte Chance

Liebe Leute,
die Zeit rennt und für uns ist heute ein weiterer spannender Tag. Zwischen uns und dem Erfolg der Kampagne liegen nur noch wenige Meter.
Also hier noch einmal: Macht mit, unterstützt bei letzter Gelegenheit und helft bei der Realisierung unserer neuen Edition. Es kann auch zur Realisierung Eurer Ideen kommen, denn letztendlich ist dies die Chance, das eigene gedruckte Buch in den Händen zu halten. Ein Wunsch, der dank Hirnkost wahr werden kann!
Uns liegt Eure Hilfe, wie auch das Projekt sehr am Herzen.Also sagen wir jetzt schon DANKE für alle bisherigen Unterstützungen!

Alle Infos unter https://www.startnext.de/hirnkost

 

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Unsere neue Startnextkampagne braucht eure Unterstützung!

HOHOHO!

Jetzt kann es losgehen.

Unsere Startnext-Crowfunding-Kampagne ist freigeschaltet. Wir haben jetzt knapp 23 Tage Zeit, unser Ziel zu erreichen.

Also unterstützt uns, teilt, liked, wenn ihr das Projekt für unterstützenswert haltet.

https://www.startnext.de/hirnkost

Hirnkost
Hirnkost

 

Wir sind gespannt!

 

 

 

 

Achtung Winteröffnungszeiten

Da draußen Dunkelheit und Kälte herrscht, hat der Shop in der Hertzbergstraße 14 in Berlin in ab jetzt und in den folgenden Wintermonaten  bis 18 Uhr geöffnet.

Ein Besuch lohnt sich aber trotzdem. Nebst der aktuellen Titel und unserem  mittlerweile breit angelegten Buchsortiment, gibt es immer noch die Fotos von Claudia Herrmann zu Liebe. Street Art in Berlin zu sehen (und auch käuflich zu erwerben) !

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„Hinter den schwulen Lachern-Homosexualität bei den Simpsons“ auf den Lesbischwulen Kulturtagen in Göttingen

Gaststar Ellen Film Lesben 11.01.Am 7. November 2014 um 19:15 Uhr wird es einen Multimediavortrag zu „Hinter den schwulen Lachern- Homosexualität bei den Simpsons“ geben, im Rahmen der Lesbischwulen Kulturtage in Göttingen. Mehr Infos zum Programm gibt es hier: http://lbskgoettingen.wordpress.com/2014/09/27/hinter-den-schwulen-lachern-homosexualitat-bei-den-simpsons/

Das Buch von Erwin In het Panhuis ist  bei uns im Shop erhältlich.

 

Max Lill liest auf der GegenBuchMasse am 9.10. in Frankfurt!

Am Donnerstag, den 9.10. wird Max Lill aus seinem Buch the whole wide world is watchin’- Musik und Jugendprotest in den 1960er Jahren – Bob Dylan und The Grateful Dead lesen. max_lill_cover

Also kommt vorbei. Los geht es ab 20 Uhr in der
Au 14-16. Infos zur GegenBuchMasse findet ihr hier.

Das Buch ist natürlich in unserem Shop in der Hertzbergstraße 14 in Berlin und online erhältlich.

Signierstunde mit Claudia Herrmann am 2.10.2014

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Street Art begleitet uns mit ihren Schreien, ihrem Flüstern und ihren Botschaften durch die Straßen der Stadt überall hin, sie finden uns immer wieder. Street Art lässt die Straßen sprechen, sie ist die Farbe in den Straßen, sie offeriert uns Nachrichten, manchmal codiert, manchmal eindeutig. Street Art ist impulsiv, geheimnisvoll und riskant. Street Art ist witzig, vulgär, provozierend und schön, wie Berlin.

Das Buch soll anregen, mit offenen Augen durch Berlin zu gehen. Aus Industrieanlagen werden Veranstaltungsorte, aus besetzten Häusern teure Eigentumswohnungen, aus dem Niemandsland der Berliner Mauer entwickeln sich umkämpfte Projektvorhaben. Die Stadt lebt und liebt – Street Art greift in diese Prozesse ein. Das Buch lädt ein zu einer Reise durch die Mitte Berlins.” (Aus dem Vorwort)

Claudia Herrmann lebt seit zehn Jahren als Mexikanerin in Berlin. Sie hat in Barcelona Fotografie studiert und sich in den letzten Jahren mit ihrer Arbeit auf die Dokumentation der Street Art in Berlin konzentriert. Zum Buch wird es auch an verschiedenen Orten Ausstellungen in Berlin geben.

Wir freuen uns Claudia am 2.10. im Laden des Archiv der Jugendkulturen in der Hertzbergstr. 14 begrüßen zu dürfen!

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