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Leseprobe: „Schlage bitte weiter, Kämpferherz!“ von Dennis Diel

Mit „Schlage bitte weiter, Kämpferherz“ haben wir eine ganz besondere Autobiografie im Programm, die ohne Beschönigung eine Welt voller Panikattacken und Ängste, Paranoia und Wut zeigt, aber auch Hoffnung gibt und das Licht am Ende des Tunnels nicht aus den Augen verliert. Autor Dennis Diel möchte schon vorab ein Kapitel mit Euch und Ihnen teilen und ein paar Worte dazu sagen:


Liebe Freundinnen und Freunde
zunächst danke ich allen, die mir gestern und heute nachträglich so zahlreich zum 39. gratuliert haben. Ich habe mich sehr gefreut! Normalerweise hätten ja auch am 05.10. die Lesungen bei Facebook gestartet, die ich jetzt aufgrund der Verschiebung des Buches (erscheint nun am 15.11.) ebenfalls nach hinten gelegt habe. Nichtsdestotrotz möchte ich euch heute einen Einblick in das Buch und damit in meine Geschichte geben. Unter dem Link gelangt ihr direkt zur Leseprobe. 
Das beinhaltet sie:
Das Kapitel „Der Friede beginnt im eigenen Haus“, ein Zitat von Karl Jaspers, steht im Buch recht weit zu Beginn dieser Reise in meine Vergangenheit und Gegenwart und erzählt nicht von Angst oder Mobbing (diese Themen kommen früher und später im Buch zahlreich vor) sondern beschreibt, wie meine Eltern und ich 1985 in das unheilvolle Haus in der Lessingstraße 2d in Kamp-Lintfort gezogen sind. 
Jenes Haus, das mein Großvater Karl mit eigenen Händen erbaute, und in dem sich so viele Schrecken abspielen sollten. Auch wegen dieses Mannes, der ein waschechter Familientyrann war. Einer ohne Stimmbänder und Kehlkopf, dafür aber mit der Wut und den cholerischen Anfällen einer ganzen Armee, der despotisch über seine Ehefrau regierte. 
Außerdem erzählt das Kapitel von einer folgenschweren Séance, die meine Eltern und Großmutter vor schlaflose Nächte stellten.
Viel Vergnügen!
„Schlage bitte weiter, Kämpferherz!“ erscheint am 15.11.2021 im Hirnkost Verlag und ist überall als Buch, E-Book und Hörbuch erhältlich.

Dennis Diel

Leseprobe

Alle Infos zum Buch gibt’s auch in unserem Shop.

Zwakkelmann solo live im KuBa

2. Oktober 2021 | 8:00 pm 11:30 pm

Zwakkelmann tritt auf, singt zur Stromgitarre und liest aus seinem Buch „Shitsingle. Anekdoten eines Vollidioten“.

Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr.

Tickets ausschließlich bestellbar unter: www.event-buddy.de/events/shitsinglekuba

KuBa – Kulturbahnhof Niederrhein

Güterstraße 6
Hamminkeln, 46499 Deutschland
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Neuerscheinungen im Dezember

Im Hirnkost Verlag gibt es 3 Neuerscheinungen, die sowohl online, als auch in unserem Laden in der Hertzbergstr. erworben werden können.

Zudem sind alle drei Bücher auch als epubs und pdfs für den eReader erhätlich.

1. Swing ist wieder angesagt. Zeit, die Wurzeln dieser Jugendkultur zu entdecken, die eigentlich nur ihren Spaß haben wollte und erst durch die Verfolgung durch die Nazis zur politisch-subversiven Untergrundbewegung wurde.

swingkids_cover_lk1.inddZum Inhalt:

Die Leidenschaft der „Swing Kids“ für die „Negermusik“ Jazz und englische Kleidung, ihr Tanzstil und ihr aufmüpfiger Individualismus genügten den Nazis, um massiv gegen sie vorzugehen: Hunderte von Jugendlichen wurden wegen „Anglophilie“ in „Schutzhaft“ genommen, zumeist ohne offizielle Anklage oder Verhandlung, viele landeten im KZ.
Jörg Ueberall begab sich in Hamburg auf die Spuren der ersten städtischen Jugendsubkultur, die ihr Selbstverständnis aus der Musik zog. Er zeichnet die Entwicklung der Swing Kids von ihrer Entstehung 1936 bis zu ihrem (Nicht-)Ende 1943 – 1945 nach und erforschte, was aus den Opfern und Tätern wurde – bis heute.

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2. Welcher Titel könnte besser in die Weihnachtszeit passen als diese O-Ton-Sammlung und Analyse zum Verhältnis Jugend & Konsum.

Adobe Photoshop PDFZum Inhalt:

„Hol ich mir!“ – so heißt ein häufig aus dem Munde von Jugendlichen zu vernehmender Satz. Gemeint ist dann zumeist das „megageilste“ Handy, die supercoole Jacke oder ein anderes „Must-Have“ …

Bemerkenswert dabei ist, dass in dieser Formulierung von „kaufen“ gar nicht die Rede ist: Warum eigentlich nicht? Ist Geld ein Tabu-Thema unter jungen Leuten? Hat man es einfach, ohne darüber sprechen zu müssen? Ist man sich vielleicht über den Wert des Geldes nicht im Klaren? Sieht man die Arbeit gar nicht, die es gekostet hat, die „Kohle“ zu erwerben?

Welche Bedeutung hat das Geldhaben und Geldausgeben für Jugendliche? Was für einen Stellenwert besitzen Konsumartikel innerhalb von Jugendkulturen? Inwieweit kann man sich in sie einkaufen? Angesagte Markenkleidung zu tragen, sich cool zu stylen, über neueste Informationstechnik zu verfügen – wieweit verschafft das Zugehörigkeit und Anerkennung?

Ersaufen die jungen Leute von heute im Konsumrausch? Riskieren sie leichtfertig, in Verschuldungsspiralen zu geraten? Kommt vielleicht sogar das dabei zu kurz, was wirklich wichtig ist im Leben? Zählt mehr Haben als Sein? Oder leben junge Menschen längst auch Alternativen und stehen hinter Fragen wie diesen nur die üblichen Besorgnisse älterer Menschen und das Lamento von missgünstigen Pädagog_innen?

In diesem Buch kommen zu diesen Fragen echte Expert_innen zu Wort: junge Leute selbst.

Der zweite Band der Hirnkostreihe beschäftigt sich mit dem Thema Deutschrock.

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3. Der neue Band in der Hirnkostreihe beschäftigt sich mit Deutschrock.

Hirnkost_Deutschrock_Cover_BlauRot.inddZum Inhalt:

„Deutschrock“ boomt wie kein zweites Genre im Rock- und Pop-Business. Deutschrock-Fans findet man inzwischen auf jedem Schulhof. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem „Label“? Mit Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg oder Marius Müller-Westernhagen hat die aktuelle „Deutschrock“-Generation nur noch wenig gemein. Hier geben Bands wie die Toten Hosen oder Böhsen Onkelz den Ton an. Für welche Inhalte steht diese Szene? Wie grenzen sich die Bands und ihre Fans von den Rechtsrockern ab? Deutschrock – was ist das eigentlich? Hier kommen die zu Wort, die es wissen mu?ssen: 118 Musiker aus 55 Bands.

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Neu eingetroffen: Schwarzmetall und Todesblei. Über den Umgang mit Musik in den Black- und Death-Metal-Szenen Deutschlands

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Was schätzen Black- und Death-Metal-AnhängerInnen an ihrer Musik? Wie finden sie Zugang zu dieser und zu den entsprechenden Szenen? Inwieweit bringen sich die SzenegängerInnen aktiv in die musikalische Praxis des Black- bzw. Death Metal ein? Und teilen sie über ihre musikalische Vorliebe hinaus weitere Gemeinsamkeiten, etwa ihre soziale Herkunft, ihr Bildungsniveau oder ihre parteipolitische Orientierung betreffend?

Antworten auf Fragen wie diese liefert die vorliegende empirische Grundlagenstudie, in der Black Metal und Death Metal als zwei komplexe musikalische und kulturelle Phänomene der Gegenwart vergleichend untersucht werden. Mit einer Vielzahl an qualitativen und quantitativen Ergebnissen bietet das Buch eine Momentaufnahme der Szenen in Deutschland und trägt auf diese Weise zu einer Fundierung des aktuellen Diskurses über extreme Formen des Metal bei.

Im Buchhandel wird der Titel erst ab dem 22. August lieferbar sein. Bis dahin gibt es ihn exklusiv in unserem online-Shop und – für die BerlinerInnen und Berlin-BesucherInnen – in unserem Shop in der Hertzbergstraße 14 in Neukölln (di – sa 13 – 19 Uhr). Und: Bis zum 22. August ist er noch zum Subskriptionspreis von 22 Euro erhältlich! Danach kostet er 28 Euro. Auch das ist ein „politischer“ Preis: „Wir wollen Wissen verbreiten, nicht verkaufen!“ In jedem anderen Verlag hätte das 500 Seiten starke und 1,5 Kilogramm schwere Werk wohl mindestens 48 Euro gekostet. Ermöglicht wurde uns dieser extrem günstige Preis durch eine Druckkostenförderung der Stiftung Respekt!, die der Autorin Sarah Chaker den zum ersten Mal verliehenen „Preis zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten über Jugendkulturen“ (siehe http://www.respekt-stiftung.de/) verliehen hat. „Eine vorbildhafte Arbeit“, befanden die Jury-Mitglieder. Wir bedanken uns sehr und gratulieren unserer Autorin! Sie hat es verdient!

Das Buch ist noch bis zum 22.August zum Subskriptionspreis von 22 Euro in unserem Shop zu erwerben.